Naßkühlturm

Naßkühltürme erzeugen gerade bei naßkalter Witterung durch Überschreiten der Sättigungsgrenze der Luft sichtbare Nebelschwaden, die sich auch in Bodennähe ausbreiten und beispielsweise zu Sichtbehinderung und Glatteisbildung in Wohngebieten oder auf Verkehrswegen führen können. In einem Kreislaufsystem mit Naßkühlturm muß das Verdunstungswasser laufend durch Frischwasserzufuhr ersetzt werden.

Trockenkühlturm

In Trockenkühltürmen sind Kühlwasser und Kühlluftstrom durch geschlossene Wärmeaustauscherelemente ähnlich einem "Autokühler" voneinander getrennt ( daher auch geschlossene Rückkühlung ). Die Abwärme aus dem Kühlwasser wird durch die Wärmeaustauscherelemente hindurch an den Kühlluftstrom übertragen. Die unsichtbare Abwärmefahne enthält daher nur erwärmte Luft.

Hybridkühlturm

Eine Kombination aus Trocken- und Naßkühlturm ist der Hybridkühlturm, der unabhängig von der jeweiligen Wetterlage betrieben werden kann und durch den Schwadenfreiheit bzw. Schwadenverdünnung erreicht werden kann. Hierbei erfolgt eine intensive Vermischung des Luftstroms aus dem Trockenteil des Kühlturms mit der Luft aus dem Naßteil, mit dem Ziel, den Abluftzustand derart einzustellen, daß die Bildung von Nebelschwaden verhindert wird.

Hybridkühltürme können sowohl in Zellenbauweise wie auch in runder Bauweise, mit saugend und auch drückend angeordneten Ventilatoren ausgeführt werden. Die Hybridkühltechnik erlaubt es, die Vorteile der Naßkühlung im Rahmen des am jeweiligen Standort zur Verfügung stehenden Wassers zu nutzen.

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