|
|
|
Nur Rindviecher
machen sich vor
diesem Hintergrund
keine Gedanken |
| Verschattungseinfluß
auf Ernteerträge |
|
Den Verschattungseinfluß auf Ernteerträge verdeutlicht
eine Statistik der Zuckerfabrick Pfeifer und Langen. Wie in den
unten abgebildeten Diagrammen erkennbar ist, nimmt der Zuckergehalt
der Rüben in der Nähe des Kraftwerks erheblich ab. Der
Zuckergehalt liegt unmittelbar in der Nähe des Kraftwerks ca.
1,7% unter dem der im Raum Kerpen geernteten Rüben. In der
Statistik sind Unterschiede bei den Bodendaten bereits berücksichtigt,
so daß hier nur die verringerte Sonnenscheindauer als primäre
Ursache bleibt.
Dagegen steigt mit der Nähe zum Kraftwerk, der Natriumgehalt
in der Rübe deutlich an. Natrium ist ein "Stress-Indikator",
mit der Produktion von Natrium reagiert die Pflanze auf schädigende
Einflüsse bzw. auf Erkrankungen. Hier sind insbesondere Pilzerkrankungen
am Rübenblatt zu nennen. Pilzerkrankungen die entstehen weil:
- Die durch Tau oder Regen nassen Rübenblätter aufgrund
der Verschattung nicht zügig ·
- abtrocknen.
- Die Pflanzen zusätzlicher Nässe durch abregnende / nieselnde
Kühlturmschwaden
- ausgesetzt sind.
- Der verstärkte Pilzbefall veranlaßt einen höheren Fungizidaufwand
der seinerseits den
- landwirtschaftlichen Betrieben höhere Kosten
für Pflanzenschutzmittel verursacht.
- Schließlich wird durch die,
insbesondere im Frühjahr, länger feuchten
- Böden die Bodenbearbeitung
erschwert und die Aussaat verzögert.


|
 |
Landwirtschaftliche Flächen unter den Dampfschwaden
des Braunkohlekraftwerks RWE Niederaußem |
Verschattungsmessung
Nachstehend die Aufzeichnung einer von Big BEN am 25.02.2003 durchgeführten
Verschattungsmessung auf einem Acker bei Bergheim-Rheidt, einem
Nachbarort des RWE-Kraftwerks Niederaußem.
Gemessen wurde auf freiem Feld d.h. es gab keinerlei Beeinflussung/Schattenwurf
durch sonstige Gebäude, Bauwerke, Bäume, etc., außer
dem Kraftwerk selbst.
Der neue BoA-Block des Kraftwerks Niederaußem war zu diesem
Zeitpunkt noch nicht in Betrieb. Das Diagramm gibt also "nur"
die Verschattung wieder, die bereits alleine durch das Altkraftwerk
verursacht wird.
Die aufsteigende blaue Kurve zeigt den Anstieg der Sonnenstrahlung
bis ca. 11:00 Uhr an, der dann folgende Einbruch zeigt an, wie die
Sonne jetzt von den aufsteigenden Kühlturmschwaden verdeckt
wird. Erst gegen 13:00 Uhr endet diese Verschattung und der Acker
liegt wieder voll in der Sonne. Die zwischen 11:30 Uhr und 11:45
Uhr erkennbare kleine "Lichtspitze" wurde durch Wind verursacht,
der die Kühlturmschwaden zeitweise teilte.
Verschattungsdiagram:

zurück zur Startseite
|
| |
|
|
|
|
Ansprechpartner vor Ort
|
|
|
|
Rheidt / Hüchelhoven
Georg Keulertz; 02183-413030
Hans-Joachim Gille; 02183-7231
|
|
|
Auenheim
Wolfgang Sewelies; 02271-55789
|
Bedburg-
Rath
Herbert Förster; 02272-918990 |
|
|
|
Büsdorf
Dr. Ruth Hausmann, 0171-2427240
|
Fliesteden
zur Zeit keine Kontaktperson |
Glessen
Michael Broetje; 02271-52577
|
|
Oberaußem
zur Zeit keine Kontaktperson |
Niederaußem
Dieter Hunke; 02271-52577 |
|
|
Stommelerbusch
Rolf Dohm; 0172-9356854 |
|
|
| E-Mail
info@bi-bigben.de |
|
|
|
|
|
|
|